Wahre Gemeinschaft ist wesentlich Gemeinschaft verantwortlicher   Personen – bloße Masse aber nur Summe entpersönlichter Wesen.

                                                                                                                       © Viktor Frankl 


„Les Montmartrois" – Brücke zwischen Berlin - Paris - Wien usw.

 

Schon in der 20er Jahren gab es dieses Zusammenspiel: Theater, Cabaret, Musik, Bilder, Tanz und Improvisation. Josephine Baker, Franz Hessel, Anita Berber,Harry Graf Kessler, Lou Albert-Lasard und Rilke – nur einige Namen.

 

"Les Montmartrois en Europe " ein Geheimtipp der europäischen,deutschsprachigen Szene, nimmt diese Tradition auf, zwischen spontan improvisierten "Events" treffen kreative Künstler mit viel Begeisterung auf ein interessiertes, engagiertes Publikum. Es ergeben sich immer wieder weiterführende Kontakte, öffnen sich die Bühnen .

In der scheinbaren Ambivalenz von Leben und Tod, in dem winzigen Spalt zwischen Ende und Anfang, Sterben und Auferstehen, findet die Kunst einen Raum. Niemand kommt der Unsterblichkeit so nahe wie sie. Und doch findet auch diese Unsterblichkeit ihre Erfüllung stets nur in ihrem Streben nach sich selbst. Das Ziel – eine kleine Illusion. Der Weg – eine große Vision.

Ulrich Häusler, der Gründervater von „Les Montmartrois en Europe“ wurde mit dieser kleinen Lücke zwischen Ende und Anfang im Jahr 2006 konfrontiert, als er einen Lebensabschnitt beendete und in *Paris vor einem neuen, unbekannten Anfang stand. Seiner französischen Wahlheimat haftete trotz (oder gerade wegen) ihres pulsierenden Reichtums an Kulturen und Möglichkeiten auch die gewisse Verlorenheit in der Fremde an – und so suchte Ulrich Häusler zunächst einfach nur nach Begleitern. Seine Liebe zur Kunst war da nur ein verbindendes Element. Ein anderes war die deutsche Sprache. Auf Basis dieser Gemeinsamkeiten bildete sich die Pariser „Montmartre-Runde“ – ein Treffpunkt für internationale, deutschsprachige Künstlerinnen und Künstler und kulturinteressierte Menschen –, die sich bis heute zu einer starken Gruppe entwickelt hat und sich vor allem durch ihren familiären Zusammenhalt auszeichnet.

 

Es war dieses Gefühl von Geborgenheit und von Verstandenwerden durch Gleichgesinnte, das Ulrich Häusler so nachhaltig beeindruckte, dass er genau diesen familiären Ansatz mit zurück nach Deutschland nahm, um 2010 in Berlin fortzuführen, was in Paris so vielversprechend begonnen hat. Denn „Les Montmartrois de Berlin“, die Tochter der Pariser Montmartre-Runde, wird von einem besonderen Leitgedanken getragen: Künstler helfen Künstlern. Man hilft sich – so, wie es im besten Fall in einer Familie sein sollte.

Und auch wenn sie eigentlich noch in den Kinderschuhen steckt, geht die Vision einer Familie bereits mit voller Kraft ihren Weg: In Berlin hat sich ein Treffpunkt für Künstlerinnen und Künstler aller denkbaren Sparten etabliert, ein Ort, an dem man sich hilft, unterstützt, versteht – aber auch kritisiert und reibt, an dem gemeinsame Events geplant und umgesetzt werden, ein Ort, der sich seinen Platz im Fundament der Berliner Kunstszene schafft und diese stützt, fördert und von und mit ihr lernt. Ein familiärer Ort, an dem das Sterben genauso seinen Platz hat wie das Auferstehen.

Gefragt nach seiner Motivation hinter diesem Engagement für Berliner Künstlerinnen und Künstler, überlegt Ulrich Häusler nur einen Wimpernschlag lang. „Vielleicht wäre ich selbst gern ein großer Künstler geworden“, sagt er dann. Und wenn man ganz genau hinsieht, dann ist allein das Gebären einer solchen Vision schon ein Akt der Kunst und damit ein „Verknüpfen“ mit der Welt – und mit ihrem Streben nach Unsterblichkeit. - Text Eva Bali

 

 *Nach Paris entstanden folgende Städtegruppen - Berlin - Hambourg - Munich - Cologne - Zurich - Leipzig - Vienne -                                  Sarrebruck und Baden Baden

  Die Freiheit ,»hat« man nicht – wie irgend etwas, das man     auch verlieren kann –, sondern die Freiheit »bin ich«.

                                                                                                © Viktor Frankl 

         Rita Hatzmann                                 Nicola Mellisan                              Ernst Fuchs & Sohn  Rose de lalyre                        Sarah Alles 


Selbstliebe

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich, das nennt man 'Authentisch-Sein".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man 'Selbstachtung".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man 'Reife".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist - von da konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich 'Selbstachtung".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man 'Ehrlichkeit".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das 'gesunden Egoismus", aber heute weiß ich, das ist 'Selbstliebe".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man 'Einfach-Sein".

 

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute 'Herzensweisheit".

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das LEBEN!

 

Charly Chaplin

Gesprochene Texte mit Musik von Christin Amy Artner
Gesprochene Texte mit Musik von Christin Amy Artner

 IVQS = Interessenvertretung qualifizierter Künstler rund - um - Schauspiel.Grundgedanke der rund - um  - Schauspiel - Interessenvertretung ist in Fragen rund um Film und Theater präsent zu sein und sich zu Wort zu melden.Das heißt unsere qualifizierten Künstler,die von gesellschaftlich und kulturellen  Entscheidungen und Entwicklungen betroffen sind,die Möglichkeit zu geben sich zu solidarisieren,um gemeinsam etwas zu verändern. Es geht uns darum neue kreative Synergien zu schaffen um gemeinsame Projekte zu entwickeln

Kein  eingetragener  Verein oder  Verband ,sondern " frei "