Der Geist im Gegenteil ist eben das, in sich den Mittelpunkt zu haben; er hat nicht die Einheit außer sich, sondern er hat sie gefunden; er ist in sich selbst und bei sich selbst. Die Materie hat ihre Substanz außer ihr; der Geist ist das Bei-sich-selbst-Sein. Dies eben ist die Freiheit, denn wenn ich abhängig bin, so beziehe ich mich auf ein Anderes, das ich nicht bin; ich kann nicht sein ohne ein Äußeres; frei bin ich, wenn ich bei mir selbst bin. Dieses Beisichselbstsein des Geistes ist Selbstbewusstsein, das Bewusstsein von sich selbst. Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 - 1831)



Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.


»Ich habe für bestimmte Dinge nicht mehr die Geduld. Nicht, weil ich arrogant geworden bin, sondern einfach, weil ich einen Punkt in meinem Leben erreicht habe, wo ich keine Zeit mehr vergeuden möchte mit Dingen, die mir missfallen oder weh tun. 

 

Ich habe keine Geduld mehr für Zynismus, übertriebene Kritik und Forderungen jeglicher Art. Ich unternehme keine Anstrengungen mehr, denjenigen zu gefallen, die mich nicht mögen, die zu lieben, die mich ablehnen und jenen zuzulächeln, die mir niemals ein Lachen schenken.

 

Ich verschwende keine einzige Minute mit Menschen, die lügen oder mich manipulieren wollen. Auch akzeptiere ich keine Heuchelei, Unehrlichkeit und billiges Lob. Selektive Gelehrsamkeit und akademische Arroganz toleriere ich nicht mehr. Ich hasse Konflikte und Vergleiche.


Ich fahre nie schneller, als mein Schutzengel fliegen kann


Unsere Welt besteht aus Gegensätzen und darum meide ich starre und unflexible Menschen. Bei Freundschaften ist mir Loyalität wichtig. Mit Verrat kann ich nicht umgehen. 

 

Ich komme nicht mit Menschen klar, die keine Komplimente machen können und keine ermutigenden Worte finden. Übertreibungen langweilen mich. Ferner habe ich Schwierigkeiten mit Menschen, die keine Tiere mögen. 

Und darüberhinaus habe ich keine Geduld mit jemanden, der meine Geduld nicht verdient hat.«

 

Ulrich Häusler übernommen  von Jose Micard  Teixeira


 

Frei Sein ist eben eine Gefühlssache.

 

Erst im Alter von knapp 50 Jahren nahm das Gefühl zu meine Freiheit in einer Form auszuleben wie es nicht jeder tut . Ich bin anders.

Und doch wollte ich einer Gruppe  von Menschen angehören mit denen ich  etwas gemeinsam habe, das anders sein. 

 

Einige Zeit später gründete ich den " Sunflowers - Bikerclub "

 

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Nicht erst seit  ich Motorrad fahre ist die Philosophie ein spannendes Feld.



Meine Art des Motorradfahrens ist keine Art, des sich nur fortzubewegen von A nach B, sondern meine Lebensphilosophie.Ich denke das jeder der Motorrad fährt ähnlich denkt und fühlt.

 

Wer ein Bike besitzt denkt und fühlt  anders, eher wie ein Philosoph.

 

Auf meinem Motorrad erlebe etwas, was mein Denken in andere Dimensionen befördert und mich in andere Höhen des Bewusstseins trägt. Die Philosophie meines   Motorradfahrens ist mich, mich auf ganz eigene, besondere  Art und Weise auf die Welt einzulassen die mich umgibt. Sie anders zu erfühlen und  die meine philosophischen Denkweisen  während des Fahrens  durch die Natur im Fahrtwind berauscht.

 

Die Beschleunigung auf freier Strecke,  bei nicht all hoher Geschwindigkeit, lässt  meinen  Körper, Geist und die  Maschine  zu einem Sein, zu einer Einheit verschmelzen.

Fahren bei Sturm und Regen ist nicht so meine Welt .

 

Bei Sonnenschein vorbei an Rapsfelder deren Duft ich wie ein Lebenselixir einatme .



Vorbei an  leuchtenden Feldern in rot, wo der Mohn sich von der schönsten Seite zeigt. Wo ich mich für eine Weile an den Feldrand setze, um meine Rast zu machen .

 

Motorrad fahren ist nicht einfach schnell ans Ziel kommen , nein, der Weg ist auch hier schon  das Ziel.

 

Doch manchmal auf der Landstraße, wenn ein langsameres Auto vor mir,  mir die Freiheit nimmt und ich dann  vor mir  kleines Stück freier Fahrbahn in den Blick bekomme, dann beschert sich in mir eine abrupte Beschleunigung und einen  sofortigen Szenenwechsel und das Adrenalin steigt in mir auf.  Das Gefühl von Freiheit ist das Adrenalin !

 

Die Kraft meiner  Maschine beweist sich am Schwächeren, dem Auto, das bei meiner Beschleunigung des Eindruck hinterlässt, als sei es stehen geblieben . Mein triumphierender  Blick in die Rückspiegel meiner Yamaha Dragstar Classic registriert befriedigt den Abgang des zurückbleibenden Gefährtes. Ich  verschwinde mit dem Blick in die Zukunft und sehe die ganze  Welt vor mir liegen .


Ein Motorrad ist üblicherweise ein einspuriges Kraftfahrzeug mit zwei Rädern und einem oder zwei Sitzplätzen. Motorräder zeichnen sich durch ein im Verhältnis zum Pkw niedrigeres Leistungsgewicht aus.

 

Die Motorleistung muss weniger Masse beschleunigen und das Fahrzeug hat einen geringeren Rollwiderstand, sodass leistungsstarke Motorräder wie  meine Yamaha Dragstar Classic Beschleunigungswerte von 0 auf 100 km/h in sekundenschnelle  erreichen können.

 

 Der Luftwiderstandsbeiwert von Motorrädern ist hingegen relativ hoch, sodass nur aerodynamisch perfektionierte Modelle gute Fahrweise erlauben . Bei 130 km/h  ist es noch ohne Probleme zu fahren .


Es ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er hat sie sogar lieb gewonnen, und ist vor der Hand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon machen ließ. Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph


Wir müssen davon überzeugt sein, daß das Wahre die Natur hat, durchzudringen, wenn seine Zeit gekommen, und daß es nur erscheint, wenn diese gekommen, und deswegen nie zu früh erscheint, noch ein unreifes Publikum findet.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel - (1770 - 1831), deutscher Philosoph

Wir müssen davon überzeugt sein, dass  das Wahre die Natur hat, durchzudringen, wenn seine Zeit gekommen, und dass es nur erscheint, wenn diese gekommen, und deswegen nie zu früh erscheint, noch ein unreifes Publikum findet.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770 - 1831), deutscher Philosoph

                                      Seit vielen Jahren der Höhepunkt eines Bikers 

Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates - (470 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph